{"id":859,"date":"2023-03-09T10:54:04","date_gmt":"2023-03-09T09:54:04","guid":{"rendered":"https:\/\/carnica-zuchtgruppe-salzburg.at\/?p=859"},"modified":"2023-03-09T12:18:04","modified_gmt":"2023-03-09T11:18:04","slug":"saisoneroeffnung-2023-im-imkerhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/carnica-zuchtgruppe-salzburg.at\/index.php\/2023\/03\/09\/saisoneroeffnung-2023-im-imkerhof\/","title":{"rendered":"Saisoner\u00f6ffnung 2023 im Imkerhof"},"content":{"rendered":"<div  class='flex_column av-k41h7-08b78f5d7f0b71aaad20480ec4c96d68 av_one_full  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div  '     ><p>\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-lf0xfk3l-d1d6779b4855bd8baedc50d9fc94a0fb\">\n#top .av-special-heading.av-lf0xfk3l-d1d6779b4855bd8baedc50d9fc94a0fb{\npadding-bottom:10px;\n}\nbody .av-special-heading.av-lf0xfk3l-d1d6779b4855bd8baedc50d9fc94a0fb .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n.av-special-heading.av-lf0xfk3l-d1d6779b4855bd8baedc50d9fc94a0fb .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-lf0xfk3l-d1d6779b4855bd8baedc50d9fc94a0fb av-special-heading-h3  avia-builder-el-1  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '><h3 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Saisoner\u00f6ffnung im Imkerhof Salzburg \u2013 3-4.3.2023<\/h3><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div><br \/>\n<section  class='av_textblock_section av-lf0xh35e-b2aa69825bf736d93973c959d500f2e1 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p>Autor: Bernd Meierhofer<\/p>\n<p>Der 3. und 4. M\u00e4rz 2023 standen im Zeichen der Saisoner\u00f6ffnung im Imkerhof Salzburg. Dieses Jahr hatte sich hier der Imkerhof ein spezielles Programm f\u00fcr die Bienenzucht \u00fcberlegt.<\/p>\n<h2>Abendprogramm am 3. M\u00e4rz 2023<\/h2>\n<h3>Facharbeiter- und Meister-Ausbildung 2023<\/h3>\n<p>Am Abend des 3. M\u00e4rz informierte Hr. Dipl. P\u00e4d. Ing. Rainer H\u00f6llrigl zun\u00e4chst \u00fcber die Neuerungen bei der Imker Facharbeiter- und Meister-Ausbildung. Diese soll ab Herbst 2023 nun \u00f6sterreich-weit harmonisiert und in Teilen auch standardisiert ablaufen. M\u00f6glich macht dies ein \u00f6sterreich-weit abgestimmter Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsplan.\u00a0 F\u00fcr die Facharbeiterausbildung werden nun 240 Unterrichtseinheiten (Zeitfenster: mindestens 1 Jahr) und f\u00fcr die Meisterausbildung 380 Unterrichtseinheiten (Zeitfenster: 2,5-3 Jahre) ben\u00f6tigt. In Salzburg w\u00e4ren sowohl ein Facharbeiter- (Beginn Ende Oktober) als auch eine Meisterkurs (Beginn Anfang\/Mitte November) f\u00fcr 2023 geplant. Weitere Details zu diesen Kursen werden noch zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt \u00fcber die Homepage des Imkerhofes ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<h3>Zucht &amp; Vermehrung von K\u00f6niginnen im MiniPlus-Beutensystem<\/h3>\n<p>Hr. IM. WL. Herbert Pointner aus Mauerkirchen (Bezirk Braunau) setzte dann mit seinem Vortrag \u00fcber die Verwendung der MiniPlus-Beuten f\u00fcr die Bienenzucht fort. Hr. Pointner ist Lehrer und auch \u00d6IB Lehrreferent.<\/p>\n<p>Mit den MiniPlus-Beuten k\u00f6nnen die Imker sehr gut Reservev\u00f6lker (Austausch von Altk\u00f6niginnen in Wirtschaftsv\u00f6lkern, Beweiselung nach K\u00f6niginnenverlust) oder Ableger bilden. MiniPlus-Beuten eignen sich aber auch hervorragend f\u00fcr die K\u00f6niginnenzucht. Auch das Ernten von Honig und das Sammeln von Pollen ist mit den MiniPlus-Beuten m\u00f6glich. MiniPlus-Beuten sind somit eine ideale Erg\u00e4nzung zu den \u00fcblichen Beutensystemen f\u00fcr Wirtschaftsv\u00f6lker. Jeder Imker sollte eigentlich immer auch ein paar Reservev\u00f6lker\/Reservek\u00f6niginnen zur Hand haben.<\/p>\n<p>Styropor-MiniPlus-Beuten haben einen klaren W\u00e4rmevorteil gegen\u00fcber Holz-MiniPlus-Beuten, da mit ihnen die Bienenv\u00f6lker auch gut \u00fcberwintert werden k\u00f6nnen. Falls diese nur f\u00fcr die K\u00f6niginnenzucht eingesetzt werden, w\u00fcrde eigentlich auch die Bio Austria Produktionsrichtlinie den Einsatz von Styropor-MiniPlus erlauben. Da Styropor nicht UV-best\u00e4ndig ist, m\u00fcssen Styropor-Beuten unbedingt gestrichen werden.<\/p>\n<p>Zum \u00dcberwintern werden die MiniPlus-Beuten am Besten in einem Vierer-Block angeordnet. Es gibt aber auch eigene \u00dcberwinterungseinheiten f\u00fcr die MiniPlus-Beuten, wo 12 R\u00e4hmchen in einer Zarge untergebracht werden k\u00f6nnen. Sehr durchdacht ist hier auch das Quadri-Hive System, welches eine Unterteilung in 4 MiniPlus V\u00f6lker erm\u00f6glicht. Die 12 R\u00e4hmchen k\u00f6nnen dann aber auch zu 6 R\u00e4hmchen mit Dadant-Obertr\u00e4ger-Ma\u00df zusammengesteckt werden.<\/p>\n<p>Mittelw\u00e4nde f\u00fcr MiniPlus-R\u00e4hmchen k\u00f6nnen einfach durch Vierteln einer Dadant-Mittelwand hergestellt werden.<\/p>\n<p>Bef\u00fcllt werden MiniPlus-Beuten mit ca. 400 g Bienen. Mindestens aber mit 250g Bienen (2,5 Joghurtbecher). Dies entspricht der 2,5fachen Menge der Bienen in einem Apidea-K\u00e4stchen.<\/p>\n<p>MiniPlus-Beuten f\u00fcttert man immer von oben. Es muss beachtet werden, dass diese auch rasch durch Aufsetzen einer 2. Zarge erweitert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ablauf einer MiniPlus-Bef\u00fcllung im Mai-Juni:<\/p>\n<ol>\n<li>Das Flugloch des MP-Bodens geschlossen, das Bodengitter offen halten<\/li>\n<li>MP-Zarge aufsetzen und mit 2 Mittelw\u00e4nden best\u00fccken<\/li>\n<li>Bienen beim Sch\u00f6pfen mit Wasser leicht einspr\u00fchen und in die Beute f\u00fcllen<\/li>\n<li>Restliche 4 Mittelw\u00e4nde einh\u00e4ngen<\/li>\n<li>K\u00f6nigin im K\u00e4fig mit Futterteigverschluss in eine Wabengasse h\u00e4ngen<\/li>\n<li>Futterzarge aufsetzen<\/li>\n<li>Beute mit Deckel verschlie\u00dfen<\/li>\n<li>Beute k\u00fchl und dunkel platzieren<\/li>\n<li>2 Liter Zuckerwasser 1:1 in die Futterzarge geben<\/li>\n<li>Nach 2 Tagen abends am Zielort aufstellen und Flugloch \u00f6ffnen<\/li>\n<\/ol>\n<p>MiniPlus-V\u00f6lker sollten immer 3zargig \u00fcberwintert werden. Jede Zarge sollte ca. 4 kg wiegen. Also in Summe 12 kg.<br \/>\nMitte Februar sollten noch ca. 5 und Mitte M\u00e4rz noch 2-3 verdeckelte Futterwaben in einem Volk vorhanden sein. Bei der Auswinterung Anfang M\u00e4rz wird dann die unterste der drei Zargen entfernt. Ende M\u00e4rz kann man dann mit einer Zarge mit ausgebauten hellen Waben und einem Baurahmen erweitern. Im April wird dann mit einer weiteren Zarge mit Mittelw\u00e4nden erweitert. Der Stock ist dann bereits auf vier Zargen angewachsen. Um Schw\u00e4rme zu vermeiden muss nun z\u00fcgig erweitert oder Ableger gebildet werden. MiniPlus-V\u00f6lker entwickeln sich schneller. Hr. Pointner spricht hier von einer Art \u201eKamineffekt\u201c.<\/p>\n<h3>Expresszucht<\/h3>\n<p>Ein weiterer Vorteil der MiniPlus-Beuten ist das von Hrn.Pointner als Expresszucht bezeichnete Verfahren zum Aufziehen neuer K\u00f6niginnen. Dieses Verfahren l\u00e4uft wie folgt ab:<\/p>\n<ol>\n<li>Gutes Volk ausw\u00e4hlen (Belegstellenk\u00f6nigin)<\/li>\n<li>K\u00f6nigin mit 2 Brutwaben und 2 Honigwaben in einen MiniPlus-Ableger geben. Reihenfolge der Waben: HW \u2013 MW \u2013 2 BW \u2013 MW \u2013 HW<\/li>\n<li>9 Tage warten -&gt; Weiselzellen z\u00e4hlen und gleich viele Ableger bilden. Reihenfolge der Waben: HW \u2013 MW \u2013 2-3 BW \u2013 0-1 MW \u2013 FW<\/li>\n<li>F\u00fcr jeden dieser Ableger wird nun eine Weiselzelle ausgeschnitten und eingesetzt<\/li>\n<li>14 Tage sp\u00e4ter \u2013 die Ableger sind nun brutfrei und k\u00f6nnen einer Varroabehandlung unterzogen werden<\/li>\n<li>Sobald die Waben im Ableger wieder bestiftet sind, kann die K\u00f6nigin gezeichnet werden<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Starter &amp; Finisher &#8211; Gemischtes Verfahren<\/h3>\n<p>Eine andere Variante ist die K\u00f6niginnenzucht mit dem \u201eStarter &amp; Finisher \u2013 Gemischte Verfahren\u201c. Der Ablauf ist wie folgt:<\/p>\n<ol>\n<li>Starkes Volk mit 3 Zargen BR und 3 HR ausw\u00e4hlen<\/li>\n<li>Trennen des Volkes in:\n<ol>\n<li>1 HR (alter Boden, alter Platz, minus 2 HW)<\/li>\n<li>3 BR (neuer Boden, neuer Platz, Flugloch 180 Grad gedreht)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Mit Absperrgitter und Leerzarge \u00fcber der HR-Zarge ca. die H\u00e4lfte der Bienen von den Brutwaben dazu kehren (Starter muss von Bienen \u00fcberquellen!)<\/li>\n<li>Mit etwas Rauch durch das Absperrgitter hinuntertreiben<\/li>\n<li>Trichterzarge entfernen und Startervolk verschlie\u00dfen<\/li>\n<li>Drohnen und ev. K\u00f6nigin in den Brutteil zur\u00fcck<\/li>\n<li>Verbleibende Honigr\u00e4ume \u00fcber AG aufsetzen<\/li>\n<li>2 verbleibende HW in Leerzarge dar\u00fcber od. aufbewahren<\/li>\n<li>Bruteinheit verschlie\u00dfen<\/li>\n<li>Starter nach ca. 2 Stunden mit Zuchtlatte best\u00fccken<\/li>\n<li>Nach 10 bis max. 24 Stunden die angenommenen Zellen entnehmen<\/li>\n<li>Muttervolk und Starter wieder am urspr\u00fcnglichen Platz zusammenbauen und Zellen \u00fcber AG im HR neben offener Brut h\u00e4ngen \u2013 oder<\/li>\n<li>zur Endpflege in weiselrichtige Finisher geben (\u00fcber AG zwischen 2 offene BW im HR) oder Starter mit weiteren Zuchtrahmen best\u00fccken<\/li>\n<\/ol>\n<p>Auf einem MiniPlus Zuchtrahmen k\u00f6nnen entweder 7 Sockeln montiert werden oder mit zwei Reihen 14 Sockeln. Bei Verwendung von zwei Reihen bleibt aber nicht mehr gen\u00fcgend Platz f\u00fcr das Aufstecken der Verschulk\u00e4fige. Die Verschulk\u00e4fige werden 5 Tage nach dem Einh\u00e4ngen des Zuchtrahmens angebracht. Zu diesem Zeitpunkt sind die Larven noch unempfindlicher gegen\u00fcber Ersch\u00fctterungen.<\/p>\n<p>Die Nicot-Zuchtkassette Cupularve kann auch in MiniPlus-Beuten zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass die Zuchtkassette 1 Woche vorher bereits in ein Bienenvolk eingeh\u00e4ngt wird, damit diese auch vom Volk mit Propolis \u00fcberzogen und damit auch angenommen wird.<\/p>\n<p>MiniPlus-V\u00f6lker sollten m\u00f6glichst mit 3 Zargen \u00fcberwintert werden. Darin befinden sich dann ca. 9-10kg Futter f\u00fcr den Winter. Eine einzelne MiniPlus-Futterwabe enth\u00e4lt ca. 500g Futter.<\/p>\n<p>Damit es bei den MiniPlus-V\u00f6lkern nicht zu einer R\u00e4uberei kommt, ist es wichtig, dass MiniPlus-V\u00f6lker niemals neben Wirtschaftsv\u00f6lkern aufgestellt werden und die Flugl\u00f6cher der MiniPlus-Beuten entsprechend eingeengt werden.<\/p>\n<p>Mit einer entsprechenden Trennleiste k\u00f6nnen MiniPlus-Zargen auch verwendet werden um die Brut aus Apidea-R\u00e4hmchen auslaufen zu lassen.<\/p>\n<p>Zum Vereinen von MiniPlus-V\u00f6lkern werden immer weisellose V\u00f6lker \u00fcber Zeitungspapier auf weiselrichtigen V\u00f6lkern aufgesetzt.<\/p>\n<h3>Varroabehandlung<\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich muss auch der Varroabefall der MiniPlus-V\u00f6lker st\u00e4ndig beobachtet und gegebenenfalls reduziert werden. Der t\u00e4gliche Milbenabfall sollte nie \u00fcber 1-2 Milben steigen. Bei einer Behandlung mit Ameisens\u00e4ure sind folgende Punkte zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Behandlung im August \/ September<\/li>\n<li>\u00bc Schwammtuch verwenden<\/li>\n<li>Temperatur: 20-25 Grad Celsius<\/li>\n<li>je Zarge ca. 5-8 ml (85%ige Ameisens\u00e4ure)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr eine Restentmilbung im Dezember kann dann ein Tr\u00e4ufel-Produkt gew\u00e4hlt werden. Es muss jede Zarge behandelt werden. Die Dosierung muss aber entsprechend weniger sein (25-40ml).<\/p>\n<\/div><\/section><br \/>\n<section  class='av_textblock_section av-lf0xk6io-b1bea98c9214e6c4f0a6cc5c8ceed7b2 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/BlogPosting\" itemprop=\"blogPost\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><h2>Samstag 4. M\u00e4rz 2023<\/h2>\n<h2>30 Jahre Zuchtarbeit im Carnica-Zuchtbetrieb Perner<\/h2>\n<p>Am Samstag Vormittag bekamen wir einen Einblick in den <a href=\"https:\/\/imkereiperner.com\/\">Carnica Zuchtbetrieb Perner<\/a> aus der Steiermark, welcher auf eine 30j\u00e4hrige Zuchtarbeit zur\u00fcckblicken darf.\u00a0 Anna Perner konnte zun\u00e4chst eine 3j\u00e4hrige Berufserfahrung im Bieneninstitut in Kirchhain (Hessen) sammeln. Sie wurde dann auch noch zur Tierwirtin in der Fachrichtung Imkerei am Bieneninstitut Celle (Niedersachsen) ausgebildet, ehe sie ihre Arbeit im elterlichen Carnica-Zuchtbetrieb aufgenommen hat. Anna Perner ist nun auch Vorstandsmitglied im ACA Zuchtverein.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich hat die Bienenzucht \u2013 im Gegensatz zu anderen EU-L\u00e4ndern \u2013 eine vergleichsweise lange Tradition. Der Zuchtbetrieb Perner hat 1992 mit der Zuchtarbeit begonnen. Von Anfang an war der Zuchtbetrieb Perner auch ACA Mitglied. Seit 2005 werden die Zuchtdaten \u00fcber die zentrale Beebreed-Datenbank erfasst und verwaltet. Die ACA arbeitet hier sehr eng mit der Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht (AGT) zusammen und verwendet auch das AGT-Methodenhandbuch. Bereits seit 2013 wird auch intensiv am Thema Varroatoleranzzucht (1D-Besamung, VSH, SMR\/REC) gearbeitet, was dann auch rasch zu einer EurBeST-Teilnahme f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Vom Zuchtbetrieb Perner werden Reinzuchtk\u00f6niginnen (Belegstellen-begattet und instrumentell besamt), unbegattete K\u00f6niginnen, standbegattete Wirtschaftsk\u00f6niginnen und gek\u00f6rte Zuchtv\u00f6lker angeboten. Der Zuchtbetrieb betreibt 2 ACA Belegstellen (Linienbelegstelle Pusterwald auf 1250m Seeh\u00f6he (30 Vaterv\u00f6lker, ca. 2000 Auffuhren pro Jahr), Varroatoleranzzucht-Belegstelle Bretsein auf 1.200m Seeh\u00f6he (30 Vaterv\u00f6lker, ca. 2200 Auffuhren pro Jahr)) und eine Besamungsstelle.<\/p>\n<h3>Aufzuchtverfahren<\/h3>\n<p>Fr. Perner gab uns dann auch einen kurzen Einblick in das im Zuchtbetrieb Perner verwendete Aufzuchtverfahren. Die Qualit\u00e4t der entstehenden K\u00f6niginnen ist wesentlich von der Pflege der Larven abh\u00e4ngig. Pflegev\u00f6lker m\u00fcssen daher<\/p>\n<ul>\n<li>gesunde und starke V\u00f6lker mit gen\u00fcgend Ammenbienen sein<\/li>\n<li>viele Bienen auf engsten Raum haben<\/li>\n<li>\u00fcber ausreichend Futter- und Pollenvorrat verf\u00fcgen<\/li>\n<li>keine unruhigen bzw. aggressiven V\u00f6lker sein<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zum Umlarvtermin werden reichlich Ammenbienen mit stark ausgepr\u00e4gten Futtersaftdr\u00fcsen ben\u00f6tigt. Man muss daher darauf achten, dass 40 Tage vor dem Zuchtbeginn eine gute Futter- und Pollenversorgung gew\u00e4hrleistet ist. Also bereits vorab einen passenden \u00dcberwinterungsstandort ausw\u00e4hlen und gegebenenfalls f\u00fcttern. Die Arbeiterinnenlarven m\u00fcssen richtig im Futtersaft schwimmen. Dies ist an gl\u00e4nzenden Zellb\u00f6den erkennbar.<\/p>\n<p><strong>Wie bildet man nun ein Pflegevolk?<\/strong><\/p>\n<p>Die K\u00f6nigin wird aus dem Volk entnommen und mit ihr ein Ableger gebildet. In das Pflegevolk gelangen nur Futter-, Pollen- und verdeckelte Brutwaben. \u00dcbersch\u00fcssige Waben werden auf andere V\u00f6lker verteilt. Das gesamte Volk wird auf eine Zarge zusammengestaucht. \u00dcber ein Absperrgitter im Boden wird sichergestellt, dass keine fremde K\u00f6nigin \u00fcber das Flugloch in das Pflegevolk einziehen kann.<br \/>\nNach ca. 3-4 Stunden tritt eine Weiselunruhe ein. Nun kann der Zuchtrahmen zwischen die Brutwaben eingeh\u00e4ngt werden. Es muss nun darauf geachtet werden, dass das Pflegevolk auch ausreichend mit Futter versorgt wird. Bei fehlender Tracht muss also gef\u00fcttert werden. 5 Tage nach dem Umlarven (kurz nach der Verdeckelung) werden dann die K\u00f6niginnenzellen verschult. Damit k\u00f6nnen die K\u00f6niginnenzellen bei Schlechtwetterphasen nicht abgetragen bzw. bei guter Tracht nicht verbaut werden. Nach dem Schlupf der K\u00f6niginnen werden diese einer Sichtkontrolle unterzogen. Alle Gliedma\u00dfen und die Fl\u00fcgel m\u00fcssen vollst\u00e4ndig entwickelt sein, das \u00e4u\u00dferliche Erscheinungsbild muss stimmen und die K\u00f6nigin muss ausreichend gro\u00df sein.<\/p>\n<p>Dann werden die Begattungseinheiten erstellt. Hierf\u00fcr wird ein gutes Bienengemisch aus gesunden und starken V\u00f6lkern ben\u00f6tigt. Auch die Menge ist wichtig. Nicht zu viele aber auch nicht zu wenige Bienen. Haupts\u00e4chlich werden aber Jungbienen ben\u00f6tigt, da es bis zur Eilage der K\u00f6nigin noch ca. 3 Wochen dauern kann. F\u00fcr Belegstellen muss sichergestellt werden, dass die Begattungseinheiten 100% drohnenfrei sind. Die Begattungseinheiten ben\u00f6tigen auch einen ausreichenden Futtervorrat (f\u00fcr 3 Wochen). Nachf\u00fcttern der Begattungseinheiten ist zu vermeiden, da dieses nur Unruhe und R\u00e4uberei verursachen w\u00fcrde. \u00a0Vor der Verbringung der Begattungseinheiten auf die Belegstellen m\u00fcssen diese noch f\u00fcr 3-5 Tage bei 15-18 Grad Celsius in Kellerhaft. In der Kellerhaft bilden die Bienen mit den Jungk\u00f6niginnen eine Volkseinheit und beginnen mit dem Wabenbau. Die \u00a0Begattungseinheiten d\u00fcrfen nicht zu dicht aufgestellt werden, da die bauenden Bienen auch W\u00e4rme erzeugen.<\/p>\n<p>K\u00f6niginnenzucht ist Terminarbeit. Es ist daher notwendig, dass vor der Zucht entsprechend detaillierte Zeitpl\u00e4ne erstellt werden.<\/p>\n<p>Fr. Perner machte klar, welcher Arbeitsaufwand mit dem Betrieb einer Belegstelle verbunden ist. Es m\u00fcssen die Drohnenv\u00f6lker gebildet werden, welche auf der Belegstelle bei Trachtmangel auch entsprechend gef\u00fcttert werden m\u00fcssen. Weite Anfahrtswege und eine mehrmaliger Belegstellendienst pro Woche machen den Belegstellenbetrieb auch sehr zeitintensiv. Erschwerend kommt hinzu, dass man sich beim Betrieb der Belegstellen auch um die Aufrechterhaltung der Schutzzonen (Aufkl\u00e4rung und \u00dcberzeugungsarbeit bei den angrenzenden Imkern) k\u00fcmmern muss.<\/p>\n<p><strong>Worin liegt eigentlich der Wert der Belegstellen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Z\u00fcchter sind Belegstellen wichtig um die genetische Vielfalt in einer Population zu erhalten und um einen Zuchtfortschritt zu erreichen und auch weitergeben zu k\u00f6nnen. Imker profitieren von diesen Zuchtfortschritten. Sie bekommen \u00fcber Belegstellen die M\u00f6glichkeit ihre K\u00f6niginnen mit hochwertiger Genetik anzupaaren. Untersuchungen zeigen, dass mit kontrollierter Paarung die gr\u00f6\u00dften genetischen Fortschritte in einer Zuchtpopulation erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In einem Vortrag \u00fcber Zucht durfte nat\u00fcrlich auch eine Begriffserkl\u00e4rung des Begriffs \u201eZucht\u201c nicht fehlen. Zucht ist definitiv mehr als nur die Vermehrung von K\u00f6niginnen. <strong>In der Zucht geht es um den Erhalt und die Steigerung von gew\u00fcnschten Eigenschaften und die Auslese von unerw\u00fcnschten Eigenschaften.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Brauchen wir \u00fcberhaupt Zucht?<\/strong><\/p>\n<p>In der Natur geben Tiere die besser angepasst sind (an Witterung, Krankheiten etc.) ihre Gene weiter und \u00fcberleben. Somit haben sich auch die 28 Unterarten unserer westlichen Honigbiene ausgebildet. Die Imkerei steht derzeit aber vor gro\u00dfen Herausforderungen. Lebensr\u00e4ume ver\u00e4ndern sich, Klimaver\u00e4nderungen, intensive Landwirtschaft, Einsatz von Chemikalien, hohe V\u00f6lkerdichten, Bienenhandel, Parasiten, Krankheiten, Globalisierung etc. Uns Imkern muss klar sein, dass wir mit unserem imkerlichen Handeln (F\u00fcttern, Varroabehandlung, V\u00f6lker verst\u00e4rken etc.) auch in die nat\u00fcrliche Selektion eingreifen, wodurch letztendlich jene V\u00f6lker \u00fcberleben und ihre Genetik weitergeben, f\u00fcr die wir uns entschieden haben. Somit ist die Frage nach der Notwendigkeit der Zucht eigentlich nur eine rhetorische Frage.<\/p>\n<p>Wichtig bei der Zucht ist aber, dass wir bei allen z\u00fcchterischen Ma\u00dfnahmen die langfristigen Auswirkungen betrachten und stets neueste Erkenntnisse einflie\u00dfen lassen.\u00a0 Z\u00fcchten hei\u00dft denken in Generationen. Erfolgreiche und nachhaltige Zuchtarbeit braucht Planung und Struktur. Eine gute Bienen-Zuchtarbeit ber\u00fccksichtigt neben imkerlichen Aspekten wie Produktivit\u00e4t (Honigleistung) und Verhalten (Sanftmut, Wabesitz, Schwarmneigung, Volksst\u00e4rke \u2026) der Bienen gleichzeitig auch die Vitalit\u00e4t und Krankheitsresistenz (Hygieneverhalten, \u00dcberwinterungsf\u00e4higkeit, Varroatoleranz \u2026) der Bienen. Die gesetzten Zuchtziele gilt es in Folge dann im Rahmen einer Leistungspr\u00fcfung zu \u00fcberpr\u00fcfen. Die ACA bedient sich hierbei des AGT Methodenhandbuchs. F\u00fcr eine objektive Beurteilung von Zuchtk\u00f6niginnen es notwendig, dass diese unter m\u00f6glichst gleichen Bedingungen gepr\u00fcft werden (gleicher Aufbau der Pr\u00fcfv\u00f6lker, gleicher Standort, gleiche Betriebsweise). Sanftmut, Wabensitz und Schwarmneigung werden mindesten 3 x im Pr\u00fcfjahr mit den Noten 1 bis 4 bewertet. Der Honigertrag wird bei jeder Honigernte durch Abwiegen festgehalten. Die Volksst\u00e4rke wird bei der Ein- und Auswinterung und regelm\u00e4\u00dfig in der Saison (M\u00e4rz bis Juli) notiert. Dabei werden die besetzten Wabengassen gez\u00e4hlt. Eine Wabe gilt als besetzt, wenn diese mit mehr als 70% mit Bienen besetzt ist.<\/p>\n<p><strong>Wie sieht es im Zuchtbetrieb Perner nun bzgl. der Varroatoleranzzucht aus?<\/strong><\/p>\n<p>Folgende Selektionsmerkmale gilt es zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Varroabefallsentwicklung<br \/>\nNormalerweise verdoppelt sich der Varroabefall alle 3-4 Wochen. V\u00f6lker mit einer erh\u00f6hten Varroaresistenz zeichnen sich durch einen geringeren Befallsanstieg aus. Daher muss der Varroabefall regelm\u00e4\u00dfig erhoben werden (Fr\u00fchjahr: Messung des nat\u00fcrlichen Milbenabfalls mittels Windeln 3 x im Abstand von 7 Tagen (ein Brutzyklus), Sommer: Entnahme von Bienenproben (ca. 50g) alle 3 Wochen, Auswaschen der Milben mittels Seifenwasser oder Puderzuckermethode anwenden, Schadschwelle = mehr als 4 Milben \/ 10g Bienen).<\/li>\n<li>Bruthygieneverhalten<br \/>\nHier wird der Nadeltest eingesetzt. Die Bienen erkennen gesch\u00e4digte Brutzellen, \u00f6ffnen diese und r\u00e4umen diese aus. Dieser wird mindesten 2 x pro Saison angewendet. F\u00fcr den Nadeltest wird eine Schablone (10 x 10 Zellen umfassend), ein wasserfester Stift und eine Insektennadel (St\u00e4rke 000) ben\u00f6tigt. Beim Nadeltest werden Brutwaben mit einem jungen Puppenstadium (wei\u00df-hellrosa Augen) mittig angestochen. Nach 6 Stunden wird dann ausgewertet, wie viele der angestochenen Zellen von den Bienen nicht ausger\u00e4umt wurden<\/li>\n<li>Recapping: das \u00d6ffnen und erneute Verschlie\u00dfen von Brutzellen<br \/>\nHierf\u00fcr ist eine Untersuchung mit einem Mikroskop notwendig, da nur auf der Unterseite des Zelldeckels wirklich gut erkannt werden kann, ob hier der Kokon der Puppe besch\u00e4digt wurde<\/li>\n<li>Supressed Mite Reproduction (SMR): Einschr\u00e4nkung der Milbenvermehrung<br \/>\nHierf\u00fcr ist eine Untersuchung mit einem Mikroskop notwendig. Es werden hier die Milben in den Zellen \u00fcberpr\u00fcft, ob diese zum Zeitpunkt des Schlupfes der Biene \u00fcberlebens- bzw. fortpflanzungsf\u00e4hig w\u00e4ren. Dabei gilt folgende Einteilung:<br \/>\nMuttermilbe ohne Nachkommen = unfruchtbar<br \/>\nkein M\u00e4nnchen = nicht vermehrungsf\u00e4hig<br \/>\nzu junge Entwicklungsstadien der Milbennachkommen = verz\u00f6gert<\/li>\n<li>Varroa Sensitve Hygiene (VSH): Gezieltes \u00d6ffnen und Ausr\u00e4umen befallener Zellen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Frau Perner gab dann auch noch einen kurzen Einblick in die beebreed-Datenbank. Dort k\u00f6nnen die Zuchtwerte und die Stammb\u00e4ume der K\u00f6niginnen abgefragt werden. Bei der Zuchtbuchnummer bedient man sich folgender Nomenklatur:\u00a0 Land \u2013 Zuchtorganisation \u2013 Z\u00fcchternummer \u2013 K\u00f6niginnennummer \u2013 Zuchtjahr. ACA hat als Zuchtorganisation die Nummer 99. Ein Beispiel einer ACA-Zuchtbuchnummer w\u00fcrde somit wie folgt aussehen: AT-99-123-5-2021<\/p>\n<p><strong>Ihren Vortrag beendete Fr. Perner mit einem Appell, dass wir unbedingt die rassetypischen Merkmale unserer Bienen erhalten m\u00fcssen. Carnica-Z\u00fcchter verst\u00e4rken die positiven Eigenschaften der Carnica-Bienen durch Selektion. Es wird nichts hineingez\u00fcchtet was nicht schon genetisch veranlagt ist.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Hauptziele der Carnica-Zucht sind:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Erhalt der genetischen Vielfalt der Population<\/strong><\/li>\n<li><strong>Erhalt der Diversit\u00e4t<\/strong><\/li>\n<li><strong>Die Unterart Apis mellifera carnica durch z\u00fcchterische Ma\u00dfnahmen verbessern und sie in ihrem Ursprungsgebiet und am Weltmarkt zu erhalten<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fr. Perner w\u00fcnscht sich, dass die Schutzkreise um die Belegstellen ausgedehnt werden. Sperrkreise mit einem Radius von 4 km sind zu klein. Sperrkreise mit 7, 12 oder noch mehr Kilometer w\u00e4ren w\u00fcnschenswert und zum Schutz unserer heimischen Bienenrassen vermutlich auch dringend notwendig.<\/strong><\/p>\n<h2>Zuchtkurs 2023<\/h2>\n<p>Nach einem netten gemeinsamen Essen im Kirchenwirt in Koppl setzte Thomas Renner die Vortragsserie mit einem kurzen Theorieteil zur Zucht und den zur Zucht ben\u00f6tigten Materialien fort. Jeder der mit der Zucht beginnt, sollte sich mindestens 5 Apideak\u00e4stchen besorgen. Au\u00dferdem werden Zeichenstifte oder Opalithpl\u00e4ttchen, ein Umlarvl\u00f6ffel, ein Abfangkolben und ein Zuchtsystem (Nicot oder Jenter) ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Andreas Freundlinger wird dankenswerterweise einen Carnica-Zuchtkurs abhalten. Dieser findet am 27.5.2023 um 09:00 Uhr in Eugendorf in der Hammerm\u00fchlstra\u00dfe 6 statt. Bei Fragen bitte direkt mit Andreas Freundlinger Kontakt aufnehmen (Tel: 0664\/73557238)!<\/p>\n<h2>Res\u00fcmee<\/h2>\n<p>Ich m\u00f6chte mich an dieser Stelle recht herzlich bei allen Vortragenden f\u00fcr die tollen Vortr\u00e4ge bedanken! Weiters nat\u00fcrlich auch bei Thomas Renner und dem Imkerhof-Team, welche diese Veranstaltung organisiert und mit der gewohnten Professionalit\u00e4t durchgef\u00fchrt haben. Es h\u00e4tten sicherlich noch mehr Imker dieses Angebot annehmen k\u00f6nnen und sollen. Sehr erfreulich ist es, dass immer mehr Imker erkennen, wie wichtig es ist, dass wir unsere heimischen Bienenrassen (Dunkle Biene und Carnica) erhalten und sch\u00fctzen m\u00fcssen. Mit Anna Perner hat unsere Carnica-Biene aber eine junge, engagierte Patin, welche aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung im elterlichen Betrieb sich bereits sehr gut um unsere Carnica-Biene k\u00fcmmert und sicherlich auch noch in der Zukunft k\u00fcmmern wird. Davon bin ich \u00fcberzeugt. Danke Anna!<\/p>\n<\/div><\/section><br \/>\n<div  class='av-social-sharing-box av-ef9kb-f368293f077da9a141bae43bbe170aea av-social-sharing-box-default  avia-builder-el-4  el_after_av_textblock  el_before_av_comments_list  av-social-sharing-box-fullwidth'><div class=\"av-share-box\"><h5 class='av-share-link-description av-no-toc '>Eintrag teilen<\/h5><ul class=\"av-share-box-list noLightbox\"><li class='av-share-link av-social-link-facebook avia_social_iconfont' ><a target=\"_blank\" aria-label=\"Teilen auf Facebook\" href='https:\/\/www.facebook.com\/sharer.php?u=https:\/\/carnica-zuchtgruppe-salzburg.at\/index.php\/2023\/03\/09\/saisoneroeffnung-2023-im-imkerhof\/&#038;t=Saisoner%C3%B6ffnung%202023%20im%20Imkerhof' data-av_icon='\ue8f3' data-av_iconfont='entypo-fontello'  title='' data-avia-related-tooltip='Teilen auf Facebook'><span class='avia_hidden_link_text'>Teilen auf Facebook<\/span><\/a><\/li><li class='av-share-link av-social-link-twitter avia_social_iconfont' ><a 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